Behaupte bloß nicht, die Natur sei kein Wunder. Erzähl mit bloß nicht, die Welt sei kein Märchen. Wer das nicht eingesehen hat, wird es vielleicht erst begreifen, wenn das Märchen sich bereits dem Ende nähert. Denn dann bekommen wir die letzte Möglichkeit, uns die Scheuklappen abzureißen, eine letzte Möglichkeit, uns diesem Wunder hinzugeben, von dem wir nun Abschied nehmen müssen... Ob du wohl begreifst, was ich hier auszudrücken versuche Georg? Niemand hat sich je unter Tränen von Euklids Geometrie oder dem periodischen System der Atome verabschiedet. Niemand zerdrückt ein Tränchen, weil er vom Internet oder dem Einmaleins getrennt wird. Es ist eine Welt, von der wir uns verabschieden, es ist das Leben, es sind Märchen und Abendteuer. Und dann müssen wir uns außerdem von einer kleinen Auswahl an Menschen verabschieden, die wir wirklich lieben. (Jostein Gaarder - Das Orangenmädchen)

Pseudohaus

ich und die imaginären Wände um mich herum...



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Ich kann mich nicht erinnern, je so glücklich gewesen zu sein. Ich meine, so sehr bin ich bestimmt schon glücklich gewesen, aber die Weise des Glücklichseins heute Abend ist absolut neu.

Dabei stand alles unter einem so schlechten Stern. Ich hatte vor ein paar Tagen eine Karte für das Fotos-Konzert für diesen Abend gekauft, eine. Es sollte das erste Konzert sein, auf das ich alleine gehen würde. Und ich hatte eine gewisse Vorfreude darauf, denn inzwischen ist die Angst, dass es allein frustrierend sein könnte, der Neugier, ob es nicht doch Spaß machen könnte, gewichen.
Aber dann lud mich Sophie zur schwäbischen Hausmannskost zu sich ins Wohnheim ein und ich freute mich so - sowohl auf die Speisen als auch auf Sophie - dass ich nicht nein sagen wollte, auch nicht, als Sophie fragte, ob sie mich auf das Konzert begleiten dürfte. Ich meine, es freute mich, dass sie das wollte, aber die Situation war bittersüß, denn eigentlich wollte ich beides: Allein wie auch mit Sofie den Abend verbringen, aber diese Dinge schlossen sich nun einmal aus.

Am Nachmittag folgte ich ihrer Beschreibung zum Wohnheim und durfte dort die größte Küche bestaunen, die ich je gesehen hatte. Wir schnitten Zwiebeln und rösteten sie, kochten Maultaschen ("Ganz frisch vom Metzger!") und Käsespätzle. Und um halb sieben stießen Jan und Mona dazu und wir aßen wie eine brave Familie am Tisch.
Erst beim Aufräumen fiel mir ein, dass ich die Konzertkarte daheim vergessen hatte. Gleichob ich wusste, dass ich es nach einer Heimfahrt nie mehr pünktlich zum Konzert schaffen wrde, machte ich mich auf den Weg. Ich verabredete mich mit meiner Mutter am Bahnhof, wo sie mir die Karte geben wollte. Dass ich auf dem Weg dahin immer wieder ausrechnete, wann ich frühestens auf Postbahnhof sein könnte, frustrierte mich.
Eine neue spitze des Unglücks ergab sich dann, als mir meine Mutter den Umschlag in die Hand drückte. Der Abend wäre wahrscheinlich noch schlimmer gewesen, wenn ich nicht ihrem Rat gefolgt wäre, um zu prüfen, ob es die richtige Karten waren - waren es nämlich nicht, denn es war nur eine und dann auch noch die falsche. Die anderen beiden fanden wir dann vor dem Bahnhof auf dem Boden, wo meine Mutter sie verloren haben musste.
Und dann ging es wieder in die Stadt. Eilig. Ich war mit Mona und Sophie am Ostbahnhof verabredet.

Wir waren sogar nur eine Viertelstunde zu spät. Die Vorband hatte pünktlich angefangen und war mitten im Programm. Erfreut stellte ichf fest, dass die Musik auch den Nerv der anderen beiden Mädchen traf und dann war nicht einmal ich, sondern Sophie es, die bat, weiter nach vorn zu rücken...
3.4.08 02:53
 


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