Behaupte bloß nicht, die Natur sei kein Wunder. Erzähl mit bloß nicht, die Welt sei kein Märchen. Wer das nicht eingesehen hat, wird es vielleicht erst begreifen, wenn das Märchen sich bereits dem Ende nähert. Denn dann bekommen wir die letzte Möglichkeit, uns die Scheuklappen abzureißen, eine letzte Möglichkeit, uns diesem Wunder hinzugeben, von dem wir nun Abschied nehmen müssen... Ob du wohl begreifst, was ich hier auszudrücken versuche Georg? Niemand hat sich je unter Tränen von Euklids Geometrie oder dem periodischen System der Atome verabschiedet. Niemand zerdrückt ein Tränchen, weil er vom Internet oder dem Einmaleins getrennt wird. Es ist eine Welt, von der wir uns verabschieden, es ist das Leben, es sind Märchen und Abendteuer. Und dann müssen wir uns außerdem von einer kleinen Auswahl an Menschen verabschieden, die wir wirklich lieben. (Jostein Gaarder - Das Orangenmädchen)

Pseudohaus

ich und die imaginären Wände um mich herum...



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Emails und sms. Vorschläge für heute Abend und das Wochenende unterbreitet. Niemand möchte etwas mit mir unternehmen.
Puschi fragte mich am Montag, ob ich abends nicht mit meinen Freunden um die Ecken ziehen würde. Das war, glaube ich, sogar nicht ironisch gemeint. Ich scheine den Eindruck zu erwecken, beliebt zu sein. Das ist eigentlich nicht beabsichtigt, zudem weiß ich nicht, wie man das als einzelne Person hinbekommt, aber es kommt wohl so an.

Tatsächlich sitze ich allein hier, lerne - wieder - für die theoretische Fahrprüfung und bereite jetzt schon das nächste Semester vor. Wenn ich damit durch bin, gehe ich vielleicht auch allein ins Kino. Mehr Versuche, Menschen zu motivieren, wage ich nicht. Inzwischen sind bei Lisa, Nora, Mona und Julien wahrscheinlich schon vier unbeantwortete Nachrichten auf Handy und Emailaccount. Wenn die Menschen nicht wollen, sollte man sie in Ruhe lassen.

Vielleicht ist das auch die für mich notwendige Therapie. Ich bin derzeit sehr ungern allein. Alleinsein macht nachdenklich, sehnsüchtig. Vor allem letzteres versuche ich zu vermeiden. Wenn ich nun die nächsten eineinhalb Monate mit mir und nur mit mir verbringe - also mal abgesehen von meiner Familie - vielleicht ist das dann eine erfolgsversprechende Entzugstherapie. Weniger unabhängig vom Zuspruch, von der Gesellschaft anderer Menschen zu sein, ist bestimmt gut. Es macht stabil.
21.2.08 14:36
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


flo / Website (21.2.08 15:06)
ach alice.
manchmal melden sich leute erst sehr spaet auf einladungen, weil sie sich alle tueren offen halten wollen.
ich denke, sie wuerden schon wollen, aber sie sind sich noch nicht sicher.
ich fuerchte, ich kenne das von mir selbst, dass ich auf einladungen manchmal spaet antworte...
égál.
flo


chrissy / Website (21.2.08 22:59)
du musst nur aufpassen, dass du dich nicht zu sehr abkapselst.

ich mach auch grad meinen theorieunterricht fürs tuff tuff

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