Behaupte bloß nicht, die Natur sei kein Wunder. Erzähl mit bloß nicht, die Welt sei kein Märchen. Wer das nicht eingesehen hat, wird es vielleicht erst begreifen, wenn das Märchen sich bereits dem Ende nähert. Denn dann bekommen wir die letzte Möglichkeit, uns die Scheuklappen abzureißen, eine letzte Möglichkeit, uns diesem Wunder hinzugeben, von dem wir nun Abschied nehmen müssen... Ob du wohl begreifst, was ich hier auszudrücken versuche Georg? Niemand hat sich je unter Tränen von Euklids Geometrie oder dem periodischen System der Atome verabschiedet. Niemand zerdrückt ein Tränchen, weil er vom Internet oder dem Einmaleins getrennt wird. Es ist eine Welt, von der wir uns verabschieden, es ist das Leben, es sind Märchen und Abendteuer. Und dann müssen wir uns außerdem von einer kleinen Auswahl an Menschen verabschieden, die wir wirklich lieben. (Jostein Gaarder - Das Orangenmädchen)

Pseudohaus

ich und die imaginären Wände um mich herum...



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Mitte 40, glücklich, bodenständig und ganz unverhofft wird einem dieser Boden unter Füßen weggerissen. Ich glaube, das muss sich grausamer anfühlen, alsdass ich es wirklich nachvollziehen könnte.

Das Elternpaar einer befreundeten Familie trennt sich. Herr L. hat seiner Frau eine Affäre gestanden und gleich auch, dass aus dieser Affäre weit mehr geworden ist. Er möchte jetzt ein neues Leben anfangen. Seine beiden Söhne - zwölf und vierzehn Jahre alt - können ihn dort besuchen kommen.
Die wollen aber nicht. Der eine ist krank geworden. Der andere geht jetzt einkaufen, begleitet seine Mutter in den Park. Beide passen auf, dass sie nicht Auto fährt, welche Medikamente sie nimmt. Sie haben Angt um ihre Mutter.
Die lebt und wird es wohl auch noch lange tun. Sie hat bis vor ein paar Wochen für die Söhne, für den Mann, aber auch für sich selbst gelebt. Jetzt nicht mehr. Im Moment lebt sie wohl hauptsächlich für die Söhne. Aber weil sie sie liebt, wird das allein reichen, um sie am Leben zu halten, egal wie weh es tut.
29.1.08 17:06
 


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