Behaupte bloß nicht, die Natur sei kein Wunder. Erzähl mit bloß nicht, die Welt sei kein Märchen. Wer das nicht eingesehen hat, wird es vielleicht erst begreifen, wenn das Märchen sich bereits dem Ende nähert. Denn dann bekommen wir die letzte Möglichkeit, uns die Scheuklappen abzureißen, eine letzte Möglichkeit, uns diesem Wunder hinzugeben, von dem wir nun Abschied nehmen müssen... Ob du wohl begreifst, was ich hier auszudrücken versuche Georg? Niemand hat sich je unter Tränen von Euklids Geometrie oder dem periodischen System der Atome verabschiedet. Niemand zerdrückt ein Tränchen, weil er vom Internet oder dem Einmaleins getrennt wird. Es ist eine Welt, von der wir uns verabschieden, es ist das Leben, es sind Märchen und Abendteuer. Und dann müssen wir uns außerdem von einer kleinen Auswahl an Menschen verabschieden, die wir wirklich lieben. (Jostein Gaarder - Das Orangenmädchen)

Pseudohaus

ich und die imaginären Wände um mich herum...



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Natürlich habe ich auch viel über Victor und die Vergangenheit nachdgedacht. Mehrmals bin ich für mich zu irgendwelchen Schlüssen gekommen und mehrmals habe ich sie schnell wieder verworfen. Ich bin noch nicht soweit, um auf das Ganze "zurückzusehen", weise Schlüsse daraus zu ziehen.
Es tut bisweilen auch immer noch weh. Aber nicht mehr so. Es ist eine Herausforderung, denke ich mir dann. Es ist die Herausforderung, wieder auf zwei Beinen gehen zu lernen, wo man jahrelang auf vieren unterwegs war. Das ist eine große Herausforderung für mich. Aber Herausforderungen sind nun einmal so: Entweder du scheiterst, stirbst oder gewinnst, überlebst und wächst daran. Und ich bin vom Sterben jetzt verdammt weit entfernt. Ich überlebe und ich wachse, bis ich größer bin als diese Herausforderung, wachse, bis ich so groß bin, dass ich meine Zehen kaum noch sehen kann.
23.1.08 23:31
 


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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


good times gonna come (24.1.08 15:03)
hauptsache, du kannst sie noch sehen


flo / Website (24.1.08 22:48)
eine haupt-sache, dass man seine zehen sehen kann? hm...
wenn man lebt, waechst man doch staendig. wenn man das moechte.


alice / Website (24.1.08 23:15)
ich weiß nicht, ob es eine hauptsache ist. es sollte einfach sagen, dass ich mich wachsen sehe und mir fast ungeheuer ist, wie sehr ich wachse...


flo / Website (25.1.08 08:34)
dann verlierst du dich hoffentlich nicht, im wachsen.

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