Behaupte bloß nicht, die Natur sei kein Wunder. Erzähl mit bloß nicht, die Welt sei kein Märchen. Wer das nicht eingesehen hat, wird es vielleicht erst begreifen, wenn das Märchen sich bereits dem Ende nähert. Denn dann bekommen wir die letzte Möglichkeit, uns die Scheuklappen abzureißen, eine letzte Möglichkeit, uns diesem Wunder hinzugeben, von dem wir nun Abschied nehmen müssen... Ob du wohl begreifst, was ich hier auszudrücken versuche Georg? Niemand hat sich je unter Tränen von Euklids Geometrie oder dem periodischen System der Atome verabschiedet. Niemand zerdrückt ein Tränchen, weil er vom Internet oder dem Einmaleins getrennt wird. Es ist eine Welt, von der wir uns verabschieden, es ist das Leben, es sind Märchen und Abendteuer. Und dann müssen wir uns außerdem von einer kleinen Auswahl an Menschen verabschieden, die wir wirklich lieben. (Jostein Gaarder - Das Orangenmädchen)

Pseudohaus

ich und die imaginären Wände um mich herum...



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Music: Madsen - Ich komme nicht mit I Mood: es geht

Abends fühle ich mich immer noch einsam. Na ja, wenn man die Musik ein bisschen lauter dreht, hört man die Gefühle, die aus dem Inneren kommen leiser.

Heute war ich sehr guter Dinge, mit Musik in den Ohren, als ich Mittags durch die Uni rannte, ich rannte wirklich, einfach aus Freude daran. Regen, Regen, Regen. Es war nass, aber es tat so, als würde das Frühjahr schon bald ankommen und das mochte ich.
Ich erinnere mich daran, dass ich einmal halb im Spaß zu Victor gemeint hatte, er dürfe mich ja nicht im Winter verlassen, denn im Winter, da müsse er mich umarmen und wärmen. In der Vorweihnachtszeit verlassen zu werden - das ist nicht nur sowieso doof, dass ist auch noch Winter und zwar noch ziemlich am Anfang.

Immer öfter fallen mir Dinge ein, die mir gute Laune machen - temporär. Und immer öfter sind das auch Dinge, die ich wahrscheinlich auch nicht mit Victor teilen könnte, wenn wir noch ein Paar wären. Trotzdem hätte ich unsere Partnerschaft nicht für das Jetzt getauscht. Aber ich nehme das Jetzt an.
Auf der Straße öffnen alle Menschen ihre Regenschirme. Nass in den Haaren tut aber manchmal gut. Manchmal ist man anders. Und manchmal kommt alles anders als geplant. Und manchmal ist es einfach die Hoffnung, dass es so sein könnte, die einen am Leben erhält.
21.1.08 22:53
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


MissPennyLane / Website (22.1.08 21:50)
du sprichst mir aus der Seele, danke dafür..
Penny

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