Behaupte bloß nicht, die Natur sei kein Wunder. Erzähl mit bloß nicht, die Welt sei kein Märchen. Wer das nicht eingesehen hat, wird es vielleicht erst begreifen, wenn das Märchen sich bereits dem Ende nähert. Denn dann bekommen wir die letzte Möglichkeit, uns die Scheuklappen abzureißen, eine letzte Möglichkeit, uns diesem Wunder hinzugeben, von dem wir nun Abschied nehmen müssen... Ob du wohl begreifst, was ich hier auszudrücken versuche Georg? Niemand hat sich je unter Tränen von Euklids Geometrie oder dem periodischen System der Atome verabschiedet. Niemand zerdrückt ein Tränchen, weil er vom Internet oder dem Einmaleins getrennt wird. Es ist eine Welt, von der wir uns verabschieden, es ist das Leben, es sind Märchen und Abendteuer. Und dann müssen wir uns außerdem von einer kleinen Auswahl an Menschen verabschieden, die wir wirklich lieben. (Jostein Gaarder - Das Orangenmädchen)

Pseudohaus

ich und die imaginären Wände um mich herum...



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Sehr belebt geträumt.

Vor ein paar Nächten hatte ich einen komischen Traum, in dem auf meiner Geburtstagsfeier alles schief ging und ich letzlich im Erbrochenen zweier ungeladenen Gäste auf meinem Bett hockte und eine sms von Victor bekam.

Heute Nacht träumte ich weit angenehmer. Alte Schulfreunde und einige aus meinem Studium erkannte ich wieder. Wie es schien waren wir alle auf einem traditionsbewussten Eliteinternat. Alle trugen Uniformen und liefen wie eine Schar von Lämmern artig zwischen den großen eindrucksvollen Gebäuden hinterher. Bizarr war, dass wir stets von einer Art Pausentreiber getrieben wurden, der zugleich selbst eine Art Vorlesung hielt, die man im Laufen hören und sich Notizen dazu machen konnte oder sollte.
In riesigen Hörsäälen saßen wir in den Reihen während gewaltige Tafelbilder vor unseren Augen kreiert wurden. Ich saß zwischen Felix und Jan, die beide auf ihre Weise meine Aufmerksamkeit suchten. Jan schaffte es durchgängig, mit mehreren Menschen gleichzeitig zu reden, ohne dabei ein gemeinsames Gespräch mit mehreren Personen zu führen. Ich glaube, dahingehend war der Traum sehr sinnbildlich für den Charakter, den ich Jan zuschreibe.
Die ganze Handlung durchzogen immer wieder Umarmungen, die ich von verschiedenen Menschen bekam. Besonders schön war ein Kuss, den ich kurz vor dem Weckerläuten träumte. Ich wachte mit einem Kribbeln im Bauch auf.
Zugegeben, ein bisschen verwirrte es mich doch. Sehr anspuchslos habe ich in letzter Zeit eine Projektionsfläche für meine Sehnsüchte gesucht und keine gefunden. Der Traum hat den Finger auf eine mögliche gerichtet und ich frage mich, ob das dem Chaos der Gedanken oder den unterbewussten Wünschen entstammt.
16.1.08 09:50
 


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