Behaupte bloß nicht, die Natur sei kein Wunder. Erzähl mit bloß nicht, die Welt sei kein Märchen. Wer das nicht eingesehen hat, wird es vielleicht erst begreifen, wenn das Märchen sich bereits dem Ende nähert. Denn dann bekommen wir die letzte Möglichkeit, uns die Scheuklappen abzureißen, eine letzte Möglichkeit, uns diesem Wunder hinzugeben, von dem wir nun Abschied nehmen müssen... Ob du wohl begreifst, was ich hier auszudrücken versuche Georg? Niemand hat sich je unter Tränen von Euklids Geometrie oder dem periodischen System der Atome verabschiedet. Niemand zerdrückt ein Tränchen, weil er vom Internet oder dem Einmaleins getrennt wird. Es ist eine Welt, von der wir uns verabschieden, es ist das Leben, es sind Märchen und Abendteuer. Und dann müssen wir uns außerdem von einer kleinen Auswahl an Menschen verabschieden, die wir wirklich lieben. (Jostein Gaarder - Das Orangenmädchen)

Pseudohaus

ich und die imaginären Wände um mich herum...



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Music: The Subways - We don't need money I Mood: ungewaschen

Ich kenne mein Monster. Spaß am Kaputtmachen. Manchmal trete ich die Tür oder den Tisch und schreie. Manchmal muss es Punkrock sein und der Moshpit, selbst wenn danach alles blau ist. Manchmal fordere ich heraus und streite, obwohl ich weiß, dass ich nicht muss und manchmal sogar, obwohl ich weiß, dass ich nicht Recht habe. Und nach dem Sport fühlt es sich immer so gut an, weil das Bedürfnis, sich zu prügeln, dass sonst schwach, aber irgendwie immer so ein bisschen da ist, befriedigt scheint.
Ich habe in all der Zeit, in der ich F. kenne, viel Unsicherheit, einige wenige Male etwas Gekränktes - als es nämlich um die Katze ging - und manchmal etwas Protektives - als der Kellner auf der großen freiheit mich angepampt hat - in seinem Gemüt erkannt. Aber nie etwas Aggressives. Habe ich diesen Teil nur noch nicht gefunden oder kochen in diesem Mann nie Aggressionen auf? Was hält ihn dann in Bewegung, motiviert ihn zum Sport? Das habe ich an ihm noch nicht verstanden... und er wohl nicht an mir. Manchmal, wenn ich wild bin, glaube ich, macht ihm das Angst. Und manchmal finde ich Gefallen daran, ihm Angst zu machen. Ich kenne mein Monster.
18.6.12 20:09
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


flo / Website (30.7.12 10:15)
ach ja, sei wild! (=
und sei es manchmal nur als theater.
theater spielen,
unsinnige dinge machen,
dinge, die andere leute irritieren,
koennen nach meinem dafuerhalten das leben lebendiger machen.
(=

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