Behaupte bloß nicht, die Natur sei kein Wunder. Erzähl mit bloß nicht, die Welt sei kein Märchen. Wer das nicht eingesehen hat, wird es vielleicht erst begreifen, wenn das Märchen sich bereits dem Ende nähert. Denn dann bekommen wir die letzte Möglichkeit, uns die Scheuklappen abzureißen, eine letzte Möglichkeit, uns diesem Wunder hinzugeben, von dem wir nun Abschied nehmen müssen... Ob du wohl begreifst, was ich hier auszudrücken versuche Georg? Niemand hat sich je unter Tränen von Euklids Geometrie oder dem periodischen System der Atome verabschiedet. Niemand zerdrückt ein Tränchen, weil er vom Internet oder dem Einmaleins getrennt wird. Es ist eine Welt, von der wir uns verabschieden, es ist das Leben, es sind Märchen und Abendteuer. Und dann müssen wir uns außerdem von einer kleinen Auswahl an Menschen verabschieden, die wir wirklich lieben. (Jostein Gaarder - Das Orangenmädchen)

Pseudohaus

ich und die imaginären Wände um mich herum...



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...entschuldigung



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Ich kenne das alles schon. All das ist schon einmal passiert - nicht so, sondern anders, aber mit dem gleichen Ergebnis.

Ein Teil davon ist derhier: Im November sagte J., dass er mir gar nicht danken könne für all meine Hilfe und mein Bemühen, als es ihm schlecht ging und dass es ein besonders großes Geschenk sei, meine Freundschaft zu haben. Der Januar war die Zeit der vielen Arbeit und des vielen Streitens. Ich hörte von anderen, dass J. ihnen gesagt hatte, er hielte es mit mir nicht einmal mehr in einer Stadt so groß wie Berlin aus und seine Flucht ins Ausland sei allein durch mich motiviert. Am Tag vor seiner Abreise wollte er mich, unerwartet fand ich, wiedertreffen. Auch unerwartet gab es für mich eine Entschuldigung zu hören und eine Geschichte von großen Gefühlen und das Versprechen, immer für mich da zu sein. Eine Umarmung und ein Abschied für drei Monate.

Mit großen Versatz reagierten wir auf die Emails voneinander, während er einen sehr engen Kontakt mit den zuvor weniger engen Freunden in der Heimatstadt hielt. Und noch wurde nicht auf die Willkommen-in-Berlin-Email reagiert. Nur so viel weiß ich: alle anderen Freunde in Berlin wurden schon besucht. Heute abend gibt eine Wieder-zurück-in-Berlin-Kochen, zu dem ich nicht eingeladen bin.

Es war so viel Streit, so viel Lügen, Hintergehen und im Stich Lassen, so viel Enttäuschung da. Monatelang. Ich nahm es alles hin, sagte immer, wenn mich etwas störte und akzeptierte doch, dass sich nichts änderte. Schwere Zeiten, dachte ich. Gute Freunde bleiben Freunde. Ich denke, jetzt sind wir keine Freunde mehr und ich wäre dumm, mir J.'s Freundschaft wieder zurück zu wünschen, will es wirklich nicht mehr. Traurig um das Verlieren bin ich trotzdem. Sehr.
22.7.11 14:50
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


flo (22.7.11 15:44)
hm...
es hilft wohl nichts, wenn ich dir schreibe: das wird schon wieder.
aber ich schicke dir eine gedachtes laecheln und: fuehle dich umarmt.

flo


alice (9.8.11 23:49)
danke

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