Behaupte bloß nicht, die Natur sei kein Wunder. Erzähl mit bloß nicht, die Welt sei kein Märchen. Wer das nicht eingesehen hat, wird es vielleicht erst begreifen, wenn das Märchen sich bereits dem Ende nähert. Denn dann bekommen wir die letzte Möglichkeit, uns die Scheuklappen abzureißen, eine letzte Möglichkeit, uns diesem Wunder hinzugeben, von dem wir nun Abschied nehmen müssen... Ob du wohl begreifst, was ich hier auszudrücken versuche Georg? Niemand hat sich je unter Tränen von Euklids Geometrie oder dem periodischen System der Atome verabschiedet. Niemand zerdrückt ein Tränchen, weil er vom Internet oder dem Einmaleins getrennt wird. Es ist eine Welt, von der wir uns verabschieden, es ist das Leben, es sind Märchen und Abendteuer. Und dann müssen wir uns außerdem von einer kleinen Auswahl an Menschen verabschieden, die wir wirklich lieben. (Jostein Gaarder - Das Orangenmädchen)

Pseudohaus

ich und die imaginären Wände um mich herum...



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Zeit verstreicht und ich habe kein Gefühl mehr dafür. Seit letztem Herbst läuft alles schneller. Damals passierte etwas so schönes und doch fragiles, dass ich allein Angst hatte, allein darüber nachzudenken - ganz zu schweigen vom Schreiben - könnte es zerstören. Ich weiß deswegen nun nicht, in welche Reihenfolge die Dinge im Herbst und danach passiert sind. Ich weiß nur noch in teils widersprüchlichen flecken Erinnerungen, wie ich mich im März fühlte und im April... und danach. Eine gute Weile muss ich überlegen, wie die letzten Einträge zustande kamen.

Mein liebes Tagebuch, soll ich dir erzählen wie es mir geht? An sich ist es ein wenig eine schöne Geschichte, eine vom niemals aufgeben, aber auch keine vom großen Glück, sondern vom kleinen, das jeden Tag laut seine Vergänglichkeit ausruft. Außerdem ist es eine Geschichte, in der Menschen nicht dafür belohnt werden, nobel zu handeln, sondern eigennützig. Willst du diese Geschichte wirklich wissen?

Und bei allem, was sie so neu und vielleicht auch interessant macht, bin ich doch nicht mit so viel Enthusiasmus erfüllt, hierdurch zu rauschen. Vielleicht bin ich jetzt erwachsen. Mein Herz ist träge. Mein Streben nach Glück meldet sich nicht mehr. Ist es verwirrt? Oder ist es gar nicht mehr da?
17.7.11 01:00
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


alice (17.7.11 01:01)
Bombay Bicycle Club


waldelfe (17.7.11 11:37)
Ich würde mich freuen, wieder mehr von Dir zu lesen *lächel* Erzählst Du uns die Geschichte?

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