Behaupte bloß nicht, die Natur sei kein Wunder. Erzähl mit bloß nicht, die Welt sei kein Märchen. Wer das nicht eingesehen hat, wird es vielleicht erst begreifen, wenn das Märchen sich bereits dem Ende nähert. Denn dann bekommen wir die letzte Möglichkeit, uns die Scheuklappen abzureißen, eine letzte Möglichkeit, uns diesem Wunder hinzugeben, von dem wir nun Abschied nehmen müssen... Ob du wohl begreifst, was ich hier auszudrücken versuche Georg? Niemand hat sich je unter Tränen von Euklids Geometrie oder dem periodischen System der Atome verabschiedet. Niemand zerdrückt ein Tränchen, weil er vom Internet oder dem Einmaleins getrennt wird. Es ist eine Welt, von der wir uns verabschieden, es ist das Leben, es sind Märchen und Abendteuer. Und dann müssen wir uns außerdem von einer kleinen Auswahl an Menschen verabschieden, die wir wirklich lieben. (Jostein Gaarder - Das Orangenmädchen)

Pseudohaus

ich und die imaginären Wände um mich herum...



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Tokyo Police Club - Favourite Colour (Punches Remix)

Ich bin in ständigem Fluss.

Meine neuen Arbeitskollegen sind echt spitze - hilfsbereit und lustig, die meisten etwas älter als ich, aber nicht viel. Heute lernte ich, dass Thomas einen kleinen Sohn hat. Einer der wenigen, die noch keinen Ehering tragen. Auf Facebook zeigen meine ehemaligen Klassenkameraden Photos von ihren Verlobungsringen ... überall Ringe. Ist es so, dass man, wenn man so eine konventionelle Familie haben will, sich so geradlinig daraufhin bewegt?
Ich glaube, ich kann das nicht. Zumindest nicht jetzt. Ich verliere Ringe auch immer.
Der Gedanke, deswegen verzichten zu müssen, ist nicht angenehm, aber durchaus erträglich. Ich denke, es ist okay, wenn Leute um meine Einsamkeit wissen - dafür braucht man sich nicht zu schämen - udn wenn sich eines Tages für mein Leben ein ewiges Provisorium findet, wäre das auch in Ordnung und tanze mit mir allein durch das Zimmer.


Befreit von der Angst um Konventionen kann man sich sich selbst offener widmen.

Es muss ja nichts von Dauer sein, aber es könnte: dieses Gefühl von Unzufriedenheit, Rastlosigkeit und Unruhe. Es gibt eine weite Kluft zwischen dem, was ich sein will und dem, was ich bin und ich weigere mich, mich so zu akzeptieren. Ich will nicht krank, nicht traurig oder depressiv sein, nicht launisch und schwach, nicht ewig gehetzt undnicht erwachsen, verantwortungsvoll, verbittert und von der Zeit gezeichnet.
Und diese Kluft macht es so schwer, Menschen mir zunahe zu lassen. Es ist nie richtig - nicht, wenn er mich schätzt für das, was ich bin - nicht, wenn er mich schätzt für das was ich sein will aber nicht sein kann. Kann ich stärker werden? Oder kann ich meine Fehler und Schwächen akzeptieren lernen? Oder beides? Das kann ich nicht wissen, aber ich fühle es nicht in naher Zeit kommen und das ist okay.
2.2.11 00:12
 


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